Søndervig (Kryle) - 10,5 cm Heeresküstenbatterie und Radarstation "Ringelnatter"

Schon 1941 wurde bei Søndervig eine Heeresküstenbatterie in Stellung gebracht, deren Bewaffnung aus vier französichen 10,5 cm Geschützen bestand. Ihre Aufgabe war die Verteidigung Ringkøbings, mit den Straßenanbindungen hinein nach Jütland und nach Norddeutschland. 1942 richtete die Luftwaffe südlich der Batterie eine Radarstation ein, deren Aufgabe unter anderem die Führung deutscher Nachtjäger war. In den folgenden Jahren wurden die Stellungen mit zahlreichen Bunkern befestigt.

Heute liegen die Anlagen in einem Sommerhausgebiet. Fast alle der ca. 40 Bunker sind zugänglich. Außerdem existieren noch eine Reihe leichterer Kontruktionen. Teilweise sind auch noch Laufgräben zu erkennen.
Lage
Die Stellungen liegen ca. vier Kilometer nördlich von Søndervig. Man erreicht sie über den Houvig Klitvej. Am Ende des Sortebærdalen befindet sich ein Parkplatz.

