Rømø - Radarstation "Robbe"

Die Radarstation "Robbe" ist die größte Befestigungsanlage auf Rømø.
Die Anlage war mit einem Freya-, Mammut- und Seeelefant-Radargerät ausgestattet. In anderen Stellungen auf Rømø wurden noch weitere Typen eingesetzt.
Das Seeelefant-Radar war das einzige seiner Art, das während des Krieges zum Einsatz kam. Es bestand aus einem rechteckigen Radarschirm, der zwischen zwei etwa 100 Meter hohen Masten hochgezogen werden konnte. Es wurde unter anderem zur Bestimmung der Aufschlagsorte der V2 in England verwendet. Seeelefant- und Mammutradar wurden in einem großen Radarbunker (L 485) bedient. Der Mammutschirm befand sich direkt auf dem Dach dieses Bunkers.
Zum Schutz der Anlagen waren die Geschütze von zwei leichten Flakzügen auf Bunkern aufgestellt worden.

Alle Bunker sind heute verschüttet oder verschlossen. Auf einer Führung kann man den Radarbunker, einen Scheinwerferbunker und einen Befehlsbunker besichtigen. Nur zwei Ringstände (58c) liegen frei auf den Dünen.
Lage
Die Radarstation liegt in der Mitte der Insel.
Der Vesterhavsvej, der vom Damm zum Strand führt, verläuft durch die Stellung. Ganz in der Nähe der Bunker befinden sich mehrere Parkplätze.

