Hirtshals - 10,5 cm Heeresküstenbatterie "Süd"

Die Batterie bei Hirtshals wurde bereits im Sommer 1941 aufgestellt und gehörte damit zu den ersten Heeresküstenbatterien in Dänemark. Sie sollte den wichtigen Hafen verteidigen. Ihre Hauptbewaffnung bestand aus vier französischen 10,5 cm Beutekanonen. Die 1942 gebauten Geschützbunker (671) weisen eine Besonderheit auf. Sie wurden in den Hang gebaut und mit einer verbunkerten Treppe ausgestatte, die den Bunker mit dem Laufgrabensystem auf der Anhöhe verbindet. Der Ausbau der Batterie war bis Kriegsende abgeschlossen.

Heute ist die Batterie ein Freilichtmuseum. Fast alle Bunker sind freigelegt worden und können betreten werden. Viele der Laufgräben wurden wieder ausgehoben. Teilweise wurden sogar Tarnnetze ausgelegt. In einem Mannschaftsbunker (622) und einer Verwundetensammelstelle (661) sind zudem Ausstellungen eingerichtet worden. Bei der Touristinformation in Hirtshals erhält man eine Karte der Stellung mit einigen Hintergrundinformationen.
Lage
Die Batterie liegt am südwestlichen Ortseingang von Hirtshals, direkt beim Leuchtturm. Dort befindet sich auch ein Parkplatz.

